Chapter 04: Die Rache

Nach dieser gekonnten HIGH FIVE Vergewaltigung von Moé schien er ganz der Alte zu sein.
Arrogant und mit diesen Blick der genau beschreibte wie er die Eingeweide seines Gegenübers als Weihnachtsdekoration verwenden will.
Dialog führten wir auch keinen, nicht dass wir das, was wir davor führten, man als Dialog bezeichnen konnte.
Aber nun war es eine stille Kommunikation die von Blicken ausgetragen worden ist, ich erfuhr auch an diesen Tag nichts neues über THE ROOM.
Protokoll geführt, in die Akten gelegt, und schließlich wieder in der Ubahn hockend wurde ich aus meinen Gedanken gerissen. Moé stürmte in den eh schon zum Erbrechen vollen Abteil.
Diese Stimme erkannte ich immer und immer wieder.
Eine Unverkennbare Stimme die nur zu dieser Krankheit zugeordnet werden kann.
Und ich wurde Zeuge auch noch davon wie Moé sexuell belästigt wird von Keisuke.
Dieser elende nichtssagende 08/15 Schüler vergriff sich an seinen………………………… Informant!
Moé erst noch laut genug am schreien dass man meinen könnte Godzilla habe es in die Ubahn geschafft, dann wurde er aber leise.
Widerwillen stand ich von meinen hart erkämpften Sitzplatz auf – denn ich gebe immer so gerne vor das ich schwer Krank bin und diesen Sitzplatz brauche – ging ich in die Ecke an der Moé und Keisuke waren, drückte mich gegen ihnen so das Moé fast zerquetscht wurde.
Das Lächeln auf meinen Lippen begründete wohl meinen Ruf in der Universität als ‘Raoul der Teufel’.
Unsanft am Kopf gepackt drehte ich sein Gesicht zu mir hoch und auf die Seite, solange bis wir beide nicht mehr sicher waren ob es sein Genick noch aushaltet: “Öffentliche Orte sind für sowas nicht gemacht.”, zog seine Hand dabei weg die an Moé’s Oberteil war.
Gekonnter Stoß in die Menge, dabei einen Fuß stellend das er unsanft mit den Gesicht vorraus flog.
Keinen Blick an Keisuke weiter verschwendet drückte ich mit Daumen und Zeigefinger und drückte unsanft so sein Mund auf.
“Das mit der gebrochenen Nase wirst du abarbeiten, ich nehme dich mit nach Hause. ♥”, ein extra erotischer Ton, aber wenn er wüsste, was er tun muss würde er nicht mit mir gehen.

Da standen wir nun, in meinen Badezimmer. Mein altes Fahrrad in der Badewanne – natürlich verrostet – der kleine Kühlschrank ebenfalls, hier und da etwas das früher wohl Kleidung von mir war, jetzt aussah wie ein Bio Projekt.
Wenn ich das Moos betrachtet wieder, muss ich mich fragen ob es hier so gut gedeiht oder ob seine Eltern das Haus schon so gekauft hatten.
Moé sein Blick war unbezahlbar, besser wie jeder Orgasmus bei weiten.
“Bereust du es das du deinen Vater gesagt hast das du bei einen FREUND übernachtest?”, ich strich mir meine Haare zurück und zog die Brille aus, die feuchte Luft im Bad ließ sie schneller anlaufen.
“Vergiss es, niemals, ich weiss was du willst, ich werde das hier sicher nicht in Ordnung bringen!”, keifte Moé und stampfte an mir vorbei: “Was würde wohl dein Vater sagen wenn ich meinen Dienst quitiere weil wir beide ein Liebespaar sind?”
Meine Brille poliert steckte ich das Poliertuch zurück in meine helle Jeans und zog sie an: “Passende Arbeitskleidung hab ich… zufällig.”, und reichte ihm ein Hausmädchen Outfit mit vielen pinken Rüschen.
Meine Finger glitten seinen Hals hoch zu seinen Kinn, hebten ihn hoch und drückte meine Lippen kurz auf seine neckend: “Das steht dir sicher wunderbar ♥”
Sarkasmus, mein geliebter Sarkasmus, ich will mit dir schlafen!
Widerwillig – naja widerwillig ist untertrieben, denn sein Gefluche war locker auf Gangster Niveau – zog Moé sich die Arbeitskleidung an, nahm den Mob und Eimer von mir entgegen und ging erneut ins Bad.
Ich selbst war in der Küche und machte mir gerade meinen Kaffee und eine Packung Kekse auf als Moés Schrei durch das ganze Viertel ertönte.
Der Urschrei.
Vielleicht sollte ich das bei meinen nächsten Lesungen erwähnen. Ich finde sicher etwas interessantes dazu.
“WAS IST DAS? OH MEIN GOTT!! ICH GLAUB ES KANN BEISSEN!”, den Stuhl nah an den Treppen geschoben, einen zweiten wo meine Schüssel mit Keksen dastand und meine Kaffeekanne beobachtete ich vergnügt wie Moé hoch und runter rannte zum schrubben, versorgen, wegwerfen, frisches Wasser holen etc. etc.
Moé giltet mit seiner zarten Statur eh als 70% GIRLIE, mein Grinsen sprach mehr wie jedes Wort und Moé selbst brauchte nun jeden Atemzug für seinen Job.
Schlaf würden wir diese Nacht beide nicht finden.

Es war kurz vor 5:00 am als Moés nächster Schrei losging, Wasserrauschen war zu vernehmen und als ich stolzen Schrittes hochging, meine Krawatte richtete und die Brille zurecht rückte sah ich wie Moé unter einen gebrochenen Wasserrohr stand, nass bis auf die Knochen.
Er stand da wie ein begossener Pudel und ich kicherte kurz: “So teuer kann die Reperatur garnicht sein dass das nicht Wert war.”, mit diesen Worten, und inzwischen selbst Nass bis auf die Shorts tappste ich in den Keller um das Wasser abzudrehen.
Gedacht – Getan, eine gekonnte Drehung ließ mich Moé erkennen der wütend sein Haarreifen auf den Boden warf: “DU VERDAMMTES ARSCHLOCH! MIR DOCH EGAL ICH MACH NICHTS MEHR – NICHTS MEHR HAST DU GEHÖRT DU FREAKIN MORON!!!”, und einige andere Fluchwörter während er mit seinen Fuß auf den Haarreifen am Boden drehte.
“Hey Hey…”, ich ging in die Knie und sah hoch zu ihn, er sah wirklich unglaublich niedlich in den Outfit aus, in den Händen den Haarreif zog ich ihn Moé vorsichtig an und hob seinen Rock: “Was würdest du sagen wenn ich es tun würde?”
Was eigentlich nur rethorische Frage galt outete sich als ein Eigentor.
Ein gellendes Lachen hallte von den kalten Kellerwänden und Moé hielt sich seinen Bauch, Tränen waren zu sehen und er pattete meinen Kopf als wäre ich ein kleines Kind: “Schon ok, ich mach das Bad wieder, aber… sag sowas nicht mehr sonst…”, sein Lachen erschallte erneut – verstummte aber abrupt als ich seine nassen Shorts bis zu den Knien zog.
Hier ging es nicht darum das ich Sex mit einen Mann…….Junge……Kind………..MOÉ hatte.
Sondern darum wer hier der Mann und wer die Frau ist in unserer ‘Beziehung’.

Was sich am Anfang nur als Blowjob outen sollte landete wieder zu gekonnten drei Runden plus Blowjob und eine “69″.
Wieder der Beweis, der letzte Beweis. Moé war Sexsüchtig.
Aber das war wirklich nicht mein Gedanke mit den ich – mit Moé auf mir – einschlief erschöpft.

Und wieder war ich in THE ROOM, doch jenseits allen was ich erlebt hatte war es diesmal nicht so schlimm nichts denken zu können, Moé war auch hier, und so starrten wir uns einfach nur Gegenseitig an in diesen monochromen Keller.
Die ganze lange Zeit, bis wir schließlich wieder aufwachten.

Ein lautes Nießen von Moé, der im Bad wieder am aufräumen war riess mich hoch und ich ließ fast meine Tasse Kaffee fallen.
Konnte dieses Balg nichts besseres? Moment? Erkältung?
Und da kam der Flashback von den kalten Keller mit der nassen Kleidung.
Haare gerauft wie unverantwortlich ich doch sein kann, ging ich ins Schlafzimmer holte eine Decke und zurück zu Moé: “Fürs erste hast du genug getan.”, ich zog ihm seine Arbeitsuniform aus, und zerrte ihn unsanft am Oberarm in die Küche.
“Lass los! Was hast du jetzt vor du Spinner?”, ich drückte ihn meinen Schwamm in den Mund und hielt diesen zu so das er ihn nicht rausspucken konnte: “Leise! Sonst hol ich einen Schwamm mit den ich mein WC sauber mache.”, er wehrte sich und zappelte doch mein Griff um seinen Mund und Kopf war fest genug um ihn mit einen Tuch und warmen Wasser erstmal abzuwaschen, bevor ich die Hand dann wegzog und ihn in die Decke wickelte.
“Pass ja auf, das ist meine Lieblingsdecke.”, waren meine Worte als ich ihn hochhob, beide Hände auf seinen Hintern dabei und so in mein Schlafzimmer legte.
“Ich kann alleine laufen, lass mich los! Sofort! Ich bin doch kein Weibsbild! Du sollst mich loslassen!!”, er zappelte so wild hin und her das ich ihn aufs Bett warf genervt: “Bitte sehr, ich mach jetzt Tee, den trinkst du, und wenn du ihn nicht trinkst gibt es Schläge!”

Seltsamerweiße war er dann ruhig, ich denke, das Fieber was er nun hat lässt ihn süßer sein als er in Wirklichkeit ist.
Ich saß einfach nur neben ihn auf den Stuhl und laß mein Buch.
“Wieso tust du das?”, antwortete Moé nachdem er wieder aus einen kurzen schlaf aufgewacht war.
“Weil ich verantwortung für mein tun trage, im Gegensatz zu dir!”, er lachte kurz ehrlich und drehte sein Gesicht richtung Decke: “So ist das also…”
Den Lappen an seinen Kopf frisch kalt gemacht und auf seine Stirn gelegt sah ich ihn lange an: “Du heisst garnicht Moé stimmts?”, sein verwirrter Gesichtsausdruck warf mich kurz aus der Sicherheit die ich noch hatte.
“Sogar in meinen Akten steht das ich Moé heisse, wie kommst du darauf?”, seine Stimme klang etwas leidend von der Krankheit und ich saß mich auf das Rand des Bettes: “Es ist ein Anagramm, für ‘Emo’ hab ich recht?”
Sein Blick nun auf die andere Seite schwieg er: “Meine Eltern nennen mich auch Moé das reicht doch?”, ein schwaches Nicken und ich strich ihn etwas über die Schulter.

“Ich verstehe viele Dinge noch nicht, aber du bist ein noch ein Kind Moé, und es ist nichts schlechtes daran wenn du dich in schlechten Zeiten an andere wendest, es ist absolut menschlich.”, mit diesen ausgesprochenen Worten zog sich Moé in eine Embryostellung und schlief viele viele Stunden lang…


Kommentare (2) || Gepostet in Generell      





2 Kommentare

  1. “Bitte sehr, ich mach jetzt Tee, den trinkst du, und wenn du ihn nicht trinkst gibt es Schläge!”

    RAOUL, I LUB U! Dx

    Ein Anagramm für Emo……………das passt unglaublich gut zu ihm xDD

    Das einzige, worüber ich in dem Kapitel gestolpert bin, ist das “Freaking Moron”, das will irgendwie nicht recht in den Satz passen xD Ansonsten wie immer toll geschrieben *_* Vom Schreibstil her gefällt mir TSR nach wie vor am besten >=>

    Kommentar von Cielo — 29. März 2010 @ 14:11

  2. Also als erstes tolles Lay. Ich beneide dich um dein Zeichentalent. Ich will auch so gut zeichnen können >_<

    Die Story von TSR ist wirklich interessant und gut geschrieben. I-wie erinnert sie mich ein bisschen an Junjo Romantica, aber das ist mit Sicherheit nur Einbildung^^

    Also das mit dem Anagramm ist ja witzig. Bin schon auf den richtigen Namen von Moé gespannt. Aber ich finde Cielo hat recht, dass "Freaking Moron" passt i-wie nicht so ganz. Aber sonst gefällt mir alles.
    na dann Miyuki

    Kommentar von Miyuki Himosomo — 30. März 2010 @ 22:39

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