Diesmal wurde ich als ich aufgewacht bin nicht von dem Morgenhimmel begrüßt, weil ich schlafgewandelt bin.
Oder von Moé, der auf mir saß weil ich aufgehört hatte zu atmen.
Diesmal wurde ich von einen sterilen Raum empfangen, um meinen Mund eine Atemmaske.
Es blendete, fühlte mich wirklich schwach.
“Oh mein… Oh mein!! DOKTOR!! SCHWESTER!! … HAUSMEISTER!! IRGENDWER!”, hörte ich eine Stimme schreien, selbst war ich noch zu müde um zu schauen wer so rumbrüllt.
Mal überlegen, was ist das letzte an was ich mich erinnere.
Geldtasche… Meer… Streit…
Dann bin ich schlafen gegangen… auf der Couch.
Konnte Moé nicht mehr ansehen.
Ja…
Es hatte seine Zeit gedauert, aber schließlich wurde ich von den Maschinen getrennt, der Chefarzt im Krankenhaus wo ich mich befand, erzählte mir das ich fast zwei Monate im Koma war.
Bin einfach nicht mehr aufgewacht.
Als alles kontrolliert und besprochen wurde kam Moé ins Zimmer, hatte sich kaum geändert, seine Haar sind nicht einmal 2cm länger oder sonstige sichtbaren Veränderungen.
“Hallo.”, meinte er und saß sich auf den Bettrand.
“Hallo.”, gab ich trocken zurück.
“Na was hast du so gemacht?”
“Du weisst schon, Koma gelegen, geschlafen, das Bett hier warm gehalten, an den Maschinen angeschlossen zu sein… das übliche.”
“Tut es weh?”
“Nein.”
“Ich will es, ich will unbedingt.”
“Das es mir wehtut?”
“Nein.”
“Das es dir wehtut?”
“Nein. Ins Koma fallen.”
“Wieso das?”
“Dann kann ich für immer THE ROOM sein.”
Strich mir meine Haare zurück und blickte ihn gleichgültig an: “Ich persönlich war nicht da.”, verkündete ich.
Nicht das ich wüsste.
“Und was hast du so in diesen zwei Monaten gemacht?”, zog eine Augenbraue hoch und rückte meine Brille zurecht.
Moé blickte kurz undefinierbar, aber eher im negativen: “Ich hab einen Job. Und ansonsten hab ich dich jeden Tag besucht.”
Jeden Tag?
Mich?
Wieso?
Moé mich?
“Wieso?”
“Wieso nicht?”
“Du hasst mich.”
“Du doch auch.”
“Aber du mich zuerst.”
“Stimmt nicht.”
“Natürlich stimmt das.”
“Nein.”
“Doch.”
“Nein.”
“Sicher.”
“Nein.”
“Was sonst?”
“Sei still alter Mann.”
“…”
Packte ihn unsanft am Handgelenk. Zog ihn zu mir. Ganz nah.
“Verstanden.”, ich sagte kein Wort mehr danach.
Aber ich küsste ihn.
Am Anfang berührte ich einfach nur seine Lippen mit meine, es war nichts großes, aber ich spürte ein Ziehen in mir, ein Verlangen nach mehr.
Drückte sein Handgelenk etwas mehr zu mir, den anderen Arm um seine Hüfte.
Wusste nicht wieso ich das tue.
Es tat aber gut.
Ehrlich.
Nach nur drei Tagen wurde ich entlassen, wieder erwarten der Ärzte hatte mein Körper keine Schäden von sich gezogen.
Garnichts.
Als hätte ich einfach nur geschlafen.
Da Moé nun eine Arbeit hatte – welche wollte ich garnicht wissen – und ich wieder als Professor an der Tôdai unterichten konnte.
Konnte dieses tiefe, mulmige Gefühl nicht loswerden, das THE ROOM, mehr mit den ganzen Ereignissen zutun hatte als ich zuerst annahm.
“Was lesen wir aus diesen Text heraus?”, fragte ich schließlich die Studenten, lehnte mich mit den Rücken zur Wand gedreht an mein Pult. In der Hand hielt ich einen von vielen Texten die Moé über THE ROOM geschrieben hatte.
Dann begannen sie darüber zu philosophieren, eigentlich wollte ich eine Sachliche Meinung dazu hören, aber dazu waren diese Schüler zu dumm.
Gekonnt daran erinnert warum ich alle Studenten dumm finde.
Ich habe dieses Monochrome überirdische sichtbar überschätzt, und obwohl es mir mehrmals fast das Leben gekostet hatte wegen diesen… diesem… ES (?) war ich nicht sauer.
Eher seltsam ausgeglichen.
Warum wohl?
“Was wollen Sie von mir.”, gab der Dekan seine Begrüßung als ich in sein Büro trat: “Ich möchte das Sie Moé wieder aufnehmen in der Universität.”
Nun blickte er hoch von seinen Papierstapel, tippte mit den Ende seines Luxus Kugelschreibers auf den Tisch und sah mich entnervt an: “Ok.”, gab er von sich und widmete sich wieder seinen Papieren.
Eh? Wirklich?
“Ich möchte es schriftlich.”, er nickte und öffnete eine Schublade: “Ach Moment, ich hol die Papiere.”, gab er von sich, stand auf deutete mir mich zu setzen und ging aus den Büro.
Bin doch nicht auf den Kopf gefallen, was stimmt denn hier nicht?
Oder konnte er wirklich in sein Herz sehen und erkennen das Moé sein Sohn ist?
Verschränkte meine Beine und betrachtete seine Sammlung von Büchern, war anscheinend selber eine Leseratte, aber findet Literatur zu studieren sinnlos…
Moment…
Ein Titel des Buches hatte meine Aufmerksamkeit erweckt.
“The Soundless Room”
Öffnete das Buch.
Moé’s Typographien… seine Geschichten… sein Schreibstil…
Hatte er in diesen zwei Monaten etwa..?
Autoren Name.
Der Name des Dekans.
Er hat die Idee von Moé gestohlen…
“Hier bin ich.”, ich riss mich vom Stuhl auf und zeigte ihm das Buch: “WAS HAT DAS ZU BEDEUTEN?!”, schrie ich aggressiv.
“Beim Ausmisten seines Zimmers hab ich diese Texte gefunden.”, gab er von sich, ich zitterte vor Wut: “Sie geben also zu ihren Sohn bestohlen zu haben?! SIE SIND EIN SCHWEIN!”
Ehe ich mich versah schlug ich ihm mit das Hardcover des Buches um die Ohren: “Das letzte Wort ist noch lange nicht gesprochen.”, trampelte Richtung Türe hinaus als ich den Dekan sagen hörte:
“Dupont. Sie sind gefeuert.”
“Und sie sind eine Küchenschabe geschmückt mit Moés Federn.”
Trampelte zornig die Stadt. Was denkt sich dieses Arschloch eigentlich? Ich bekomm noch ein Geschwür wenn das so weiter geht.
Mit einen genervten Blick betrachtete ich mein Spiegelbild vor einen Glas.
Brille zurechtrücken, Haare zurückstreichen, Moé in einen Hausmädchen Outfit betrachten wie er Trinkgeld kassiert.
Moment.
Moé ansehen wie er im Hausmädchen Outfit..?
Sehe nun endlich DURCH das Glas und starre Moé an der in einen Cosplay Café arbeitet.
“Moé?!”, stecke das Buch weg und ging hinein, saß mich an einen Tisch und beobachtete ihn.
Es ist faszinierend, wie Moé obwohl er am boden war, wieder aufsteht.
Das war wohl einer seiner Charmpoints, er stand immer einmal mehr auf als er hingefallen ist.
“Was darf es- RAOUL?!”, gab Moé geschockt von sich: “Ja, einen Kaffee, schwarz. Aber nicht den Gratis Keks vergessen.”, musterte ihn in diesen Outfit.
Es war mein Privileg ihn so zu sehen.
Zwei Monate meines Lebens die ich nie mehr zurück bekommen werde.
Ob Moé es wohl weiss was sein Vater getan hat?
Solange ich dies nicht weiss, behalte ich es für mich alleine…
“Es steht dir.”, rief ich ihm hinterher so das ihm das Tablett mit den Bananensplit auf den Boden knallte.
Ausserdem genoss ich diesen Anblick zu sehr… Hehehe
der dekan ist echt so ein schwein. ich könnte dem so eine in die fresse haun… -.-”
aber raoul ist einfach zu süß! <3 er kann so lieb zu moé sein und der raucht das auch.. ansonsten würde der ja am oden zerfließen vor schmerz.. auch wenn er schwul ist.. den würde ich gerne mal sp richtig kuddeln, nur um ein wahres lächeln zu sehen…
Kommentar von Liana — 18. April 2010 @ 21:09
Ich will den Dekan töteeen Dx Er ist ein Tier ;_;”
Aber die Beziehung zwischen Raoul und Moé hat sich entwickelt >=> Ich würde es mittlerweile fast eine Liebesbeziehung nennen…auf die eine oder andere Weise xD
Ich weiß nicht, ob man einen Professoren einfach so feuern kann,aber das passt schon so xD Und mir wird nicht ganz ersichtlich, warum der Dekan auf einmal bereit gewesen wäre, Moé wieder in die Uni zu lassen..wenn er Schwule so sehr hasst, kann er das dann verantworten? Auch, wenn er ihm Geld eingebracht hat °_°
Moé als Maid ist eine Augenweide…wir haben es ja gesehen ♥ xD
Kommentar von Cielo — 18. April 2010 @ 21:32