Seit ich nun erfahren habe, das Moé in einen Hausmädchen Outfit in einer Café für perverse Aussenseiter arbeitet und von diesem der Vater bestohlen wurde sind nun eine Woche vergangen.
Das ich den Dekan mit einen Buch geschlagen habe bekam die Verwaltung mit, dann die Uni und letzten Endes dauerte es wirklich nur wenige Tage bis ich ein Kündigungsgespräch hatte.
Es war interessant zu sehen wie dumme Affen an so hohe posten gelangen konnten, wenn ich genau darüber nachdenke, kann das doch nur ein Experiment sein oder? Wenn es ‘Gott’ wirklich geben würde, ist er bestimmt ein Wissenschaftler der schaut wie unsere Spezies endet wenn bescheuerte unrasierte Affen wie drei Personen vor mir Macht über mich und Menschen wie mich haben.
Wie ich die Menschen hasse…
Und während ich von diesen Personen eine lange, nervenaufreibende Rede anhören durfte was meine Kündigung betraf verlor ich mich in meinen eigenen Gedanken.
Menschen sind dumm.
Je weniger Essen die Menschheit hat desto mehr reproduzieren sich die Menschen, in Zeiten des Nahrungsmangels versuchen Tiere sich nicht zu vermehren, sie sparen die Kräfte die sie haben um selbst am leben zu bleiben.
Menschen sind nichts anderes wie widerwertige kleine Tiere.
Sie versuchen eine Rechtfertigung für ihr Leben und Treiben zu finden, doch was sie letzten Endes ernten werden ist ihr einziger Untergang.
Mein kleiner Bruder, der im Ausland bei meinen Eltern lebt, wusste immer von was ich spreche.
Am Ende waren ich und er wohl die einzigen Wesen, die sich von der Masse abhebten ohne unser Äusseres auf schreckliche Art und Weiße zu verstümmeln.
Mein Kichern über diesen Gedanken regte meine Redner ziemlich auf, doch anstatt mir ihr Gelaber weiter anzuhören unterbrach ich sie: “Wieso groß reden, ich bin gefeuert. Hab durchaus besseres zutun als mit ihnen Kohlenstoffdioxid hier zu produzieren.”, stand auf und rückte meine Brille zurecht.
Ich wusste das ich mir eigentlich sorgen um meine Zukunft machen sollte, wie ich eine Arbeit bekomme und weiterlebe, aber seltsamerweiße war ich immernoch so ausgeglichen.
Dieses sichere Gefühl das alles wieder in Ordnung kommt in meinen Leben, ohne großes zutun, war eines der Dinge in meinen Leben die schon meine Lehrer und Klassenfreunde nicht nachvollziehen konnten.
Das ich die Dinge wie sie kommen annehme, nicht dagegen ankämpfe und mich in den Strom mitziehen lasse.
Vielleicht war das auch der Grund wieso ich Einzelgänger bin.
Erneut im Café von Moé hockend rührte ich den Kaffee seit geraumer Zeit umher, und wie jeden Tag seit dieser Woche gesellte sich die Chefin von Moé neben mich. Sie war gute fünf Jahre jünger wie ich, hatte kurzes dunkelbraunes Haar, untypisch für eine Japanerin waren ihre Augen Graugrün mit orangeroten Elementen wie man es oft im Westen findet.
“Guten Mittag Dupont.”, begrüßte sie mich und betrachtete den Kaffee vor mir dann mich selbst: “Wenn du weiter rührst bekommst du Sahne daraus.”, sie lachte und legte ihre Hand auf meine dabei.
Sie war wirklich hübsch und intelligent, ausserdem hatte sie sich erst frisch getrennt und suchte sicher jemanden um die Leere zu füllen.
“Muss ich dann extra zahlen oder ist das im Preis inbegriffen?”, zog den Löffel raus und legte ihn auf die Untertasse, zu der Kaffeetasse erneut beugend konnte ich durch meine Hand – die sie geschickt hielt und doch nicht hielt – ihre Brust berühren ohne das ich sie berührte.
Silikon.
Ganz bestimmt.
Tat nichts dergleichen.
Sie war intelligent, und im flirten war sie gut.
Ich hab auch nichts gegen Frauen die sich so offen geben, aber…
“Versuchst du deine Cosplay-Künste bei mir auszuprobieren?”, ein Grinsen huscht dabei über mein Gesicht, ein großteil der Arbeit hier war typische Elemente des Fanservice für den Kunden zu geben, Brust auf dem Tablett ablegen, öfters so tun als würde man fast stolpern oder einfach durch kleinere Evente wie diesen hier.
Klar war ich wegen den Fanservices hier.
Aber für die von Moé.
Gerade als der Gedanke hochschoss stand Moé vor uns bei der Theke, er war bereits umgezogen und warf seinen ‘Ich hasse dich, alter Mann’ Blick auf mir, schwenkte mit den Kopf zu seiner Chefin und wechselte auf ‘Ich bin so süß und niedlich und klein und will eine Gehaltserhöhung’ Blick.
Sprich, sein Blick war normal, etwas das ich sogar als niedlich bezeichnen würde, weiche Gesichtszüge, keine gerunzelten Augenbrauen und seine Lippen waren nach oben gezogen.
Entweder er hatte einen Krampf oder das sollte ein Lächeln darstellen.
Vielleicht auch beides.
“Moé, kannst du heute bitte überstunden machen? Ich möchte mit Dupont etwas alleine sein ♥”, sprach sie mit einen Unterton der ihre Frage wie ein Befehl klingen ließ.
Er sah kurz zu mir, dann wieder zu ihr: “Nur wenn ich mich nicht wieder zurück anziehen gehen muss.”, seine Chefin schüttelte den Kopf: “Dann bleib einfach hinter der Theke und pass auf das Niemand den anderen Mädchen zu Nahe tritt.”, sie packte mich nun mit der anderen Hand am Oberarm und zog mich in eine Ecke hinten.
Dann ging es los, Fragen über mein Liebesleben, ber Moé, über meine Arbeit, welche Typ Frauen ich mag.
Natürlich beantwortete ich jeder ihrer Fragen ganz gelassen und Wahrheitsgemäß.
So Wahrheitsgemäß es ging über die Beziehung von mir und Moé.
Zog meine Brille mit den Cyanblauen metallgestell aus und polierte die Gläser sauber: “Hätte eine Frage,”, eröffnete ich meinen ersten Satz nach einer guten halben Stunde: “Vielleicht sollten wir das verlegen, hm? Lass uns wo hingehen wo uns keine Perverslinge zusehen können. Und in dem du selbst kein Cosplay anhast.”, nun strahlte sie, und ehe ich mich versah war sie richtung Mitarbeiterkammer verschwunden.
“Hier hast du das Geld für den Kaffee.”, rief ich zu Moé und legte 500 Yen auf den Tisch und stellte mich vor den Ausgang, wider erwarten sah sie noch hübscher aus in Ziviler Kleidung.
“Du arbeitest nebenbei in einen Office?”, ihre Kleidung wie sie nur Assistentinen trugen ließen darauf schließen, sie nickte und hackte sich bei mir ein: “Wohin gehen wir?”
Wieso tu ich das?
“Hm?”
Warum… tu ich so etwas?
“Dupont?”
Ich will das nicht…
“Wie wäre es mit den Restaurant da vorne…”
Wesshalb tu ich es dann..?
Ich lass mich ziehen in das Restaurant, antworte wie immer auf jeder ihrer Fragen und um nicht unhöflich zu wirken stelle ich auch ihr ein paar unbedeutende Nebenfragen.
Sie scheint zufrieden, draussen geht schon die Sonne unter, es taucht das Restaurant in eine wunderschöne Farbe und ich bezahle schließlich das Essen.
Es passierte das unvermeidbare.
“Ich kann das nicht.”, flüsterte ich als wir in das Hotelzimmer gingen: “Es tut mir leid.”
Mit diesen Worten drehte ich mich um und ging Nachhause, Moé selbst hatte eine jüngere Kellnerin dabei – die ihn die ganzen Wochen schon Announcen machte – und die beiden machten etwas lautstarker auf dem Sofa rum: “Wieder da, lasst euch nicht stören.”, dabei grinste ich und ging die Treppe hoch Richtung Bad.
Gegen Mitternacht kam Moé in Schlafzimmer, ich selbst las das Buch vom Dekan, naja eigentlich war es Moé sein Buch, viele Texte die er geschrieben hatte bevor ich ihn bemerkte waren drinnen. Auf die Hoffnung mehr über THE Room zu erfahren.
“Was liest du da?”, gab Moé uninteressiert von sich, nur ein flüchter Blick und legte sich neben mir.
Klappte das Buch zu und schob es unters Bett: “Etwas interessantes.”, so lagen wir dann nun.
Rücken an Rücken und nur meine kleine Nachtischlampe und die an seiner Seite beleuchtete das Zimmer noch.
Dann begann das Flüstern gestartet mit Moé.
“Hast du?”
“Nein, und du?”
“Dito.”
Zufrieden wurden dann die Nachtischlampen ausgeschalten, im dunkeln streckten wir beide jeweils eine Hand zum anderen und hielten diese dann fest bis wir einschliefen…
Das ist eines meiner Lieblingschapter => Ich weiß nicht, warum, aber ich mag es wirklich gern xD Moé und Raoul kommen immer näher~ >=> Auf die eine oder andere Weise ♥
Nach wie vor irritiert mich die Tatsache, dass Raoul ständig als “Chirac” angesprochen wird, ohne gleichen x,D Müsste es nicht “Dupont” sein? Dx
Kommentar von Cielo — 24. April 2010 @ 13:16
die beiden sind ja soo süß!!! ist ja klar, dass keiner mit den mädchen schlafen konnte… sooo süß!!!! ^///^
Kommentar von Liana — 24. April 2010 @ 18:33
Uh wie süß <3 Diese Chapter ist ja mal sowas von knuffig! Ich finds toll das die sich immer näher kommen. Die sind füreinander bestimmt^^
Kommentar von Miyuki Himosomo — 24. April 2010 @ 21:28