Dank Moé der mir meine Nase gebrochen hat, kamen die neusten Gerüchte über mich in der Schule.
Selbst der Dekan glaubte das ich eine Knochenkrankheit habe und wollte wissen warum ich diese verschwiegen habe.
Knochenkrankheit…
Krankheit.
Moé war eine Krankheit.
Ganz bestimmt war er das.
Eine Krankheit die eliminiert werden musste.
Mit diabolischen Gesichtsausdruck malte ich mir aus wie ich das am besten anstelle, ignorierend das manche Studenten aufgrund meines Blickes ihr Seminar wechselten.
Es steigerte auch nur die Hoffnung der Studenten das diese Knochenkrankheit die ich anscheinend hatte zu meinen Tode führen könnte.
Wohl der einzige Grund warum manche doch noch in meinen Seminaren blieben, der Hoffnungsschimmer ich bin bald nicht mehr Professor hier.
Und Moé, dieser verdammte Irre lebte sein Leben, und wirkte völlig unbeindruckt von allen was geschehen ist und was in der Schule dadurch für Gerüchte im Umlauf sind.
Doch… seit ich die Nase von Moé gebrochen hatte, kam ich nicht mehr in THE ROOM.
Ganz normaler Schlaf, traumlos, tief und fest, erfrischt am nächsten Tag, auch im Geiste.
Als wären die letzten 5 Jahren nur ein böser Alptraum gewesen.
4 Tage nach diesen Ereignissen wurde ich auf meinen Handy angerufen.
Mein Handy. Es klingelte vielleicht zweimal im Monat, wenn es hochkommt, und selbst dann sind es nur meine Eltern die wissen wollen wie es mir geht.
Moé.
“Woher hast du Spinner meine Handy Nummer?”
Ich spürte Moé’s gelangweilten Gesichtsausdruck durch das Handy hindurch:”Akten.”
Dieser Spast hatte also einfach in den Akten des Dekans meine Handynummer rausgesucht?
Datenschutz war schon immer überwertet.
“Du meintest bei der Gründung des Kunstclubs, das wenn ich hilfe brauche du kommen wirst. Ich warte auf dich.”
Aufgelegt.
Keine Adresse hinterlassen.
Er wollte das ich dasselbe mache wie er.
Und er hatte gewonnen.
Das erstenmal seit langem mach ich etwas verbotenes in meinen Leben.
Ich sehe in die Schulakten ohne Erlaubniss.
Der Dekan hatte ein prachtvolles Einfamilienhaus. Es wirkte fast schon wie eines dieser traditionellen Dojôs von früher.
Vielleicht war es das auch einmal.
Jetzt war es einfach ein großes Haus in dem die beiden Menschen leben denen ich am liebsten ein paar auf die Fresse schlagen würde.
Immer und immer wieder.
Ich wette es würde niemals langweilig.
Nachdem ich mich mit einem diabolisches Grinsen über diesen Gedanken ausgelebt hatte klingelte ich.
Und da kam es.
Die Begrüßung des Dekans:”Dupont?! Was wollen sie hier?!”
“Auch einen schönen guten Tag, Moé wollte Nachhilfe von mir.”, wollte er nicht.
Aber ich war neugierig, und sollte er wieder etwas freches machen, kann ich meinen Gedanken von eben ja einlösen.
Ich ging die Treppen hoch nachdem ich seine Mutter begrüßt hatte, im Gegensatz zu den Dekan war diese eine schöne schlanke Frau. Unmöglich vorzustellen wie die beiden drei Kinder zeugen konnten.
Drei.
Den Dekan würde ich nicht einmal umarmen, selbst wenn man mir jede Fingerkuppe mit den Kartoffelschäler abschneiden würde.
Und schon garnicht…
Mit blassen Gesichtsausdruck wegen diesen Gedanken, hörte ich lauthals die Musik von diesen Newcomer beliebten Sänger Tamiya.
Laut, sehr laut, hätte ich in meiner Studentenzeit nicht genauso laut immer Musik gehört wäre ich jetzt wahrscheinlich taub.
Tür aufgerissen, starrte ich sein Zimmer an.
Dunkelviolette Wände, beschmiert mit silbernen Lack, Schwarze Stoffe mit Totenkopf Aufdrücke die von der Decke hangen. Sitzsäcke am Boden, gruselige Stofftiere
Ich schürzte meine Lippen und schloss die Zimmertüre hinter mir. Moé hockt auf einen teuren ledernen Bürostuhl der ebenfalls mit Kryptischen Zeichen aus Silberlack verziert ist.
Die Fenster sind angemalt, so das nur schwach Licht in dieses Zimmer kommt. Sie erreichen nicht einmal die aneinander gelegten zwei Matratzen im anderen Eck.
Eine Geste das ich mich auf die Matratzen hocken soll tat ich was er wollte.
Dieses Zimmer… es erinnert mich an meines… früher.
Die Musik wurde abgestellt, die plötzliche Stille wirkte störender als dieser ohrenbetäubend Lärm davor.
Moé selbst setzt sich vor mir und beginnt an meinen Gürtel rumzufummeln. Erst als dieser meine Jeans mir bis zu den Knien herunterzieht kapier ich was er vorhat.
“A-”, weiter komme ich nicht, Moé drückt seine Hand an meinen Mund und flüstert: “Wenn du dich wehrst werde ich losweinen und behaupten du hast mich gezwungen.”, er sah mich noch kurz an lies dann los und machte sich wieder dran mich auszuziehen.
“Ich hasse es,”, flüsterte Moé während er mit einer Hand mein Krawatte entfernte und mit der andere seinen Gürtel: “Wie du immer so korrekt handelst und denkst, ein Schwarzweiss denken, immer für dein Auftreten leben.”
Sein Blick war etwas finster, seine Atemzüge gingen schwerer obwohl noch garnichts passiert war, ruckartig sah er mir wieder in die Augen als hätte er etwas bemerkt.
Seine Hände verharrten an den Stellen wo sie waren, erst jetzt bemerkte ich das man seinen Vater im Gang entlang gehen hörte.
Klar, wie schon erwähnt war Moé’s Vater ein Homo-Hasser, und sehr sehr Christlich erzogen, wenn dieser erfahren würde das sein einziger Sohn…
Ich grinste innerlich und wurde meiner Macht bewusst die sich mir gerade bietete, sein Vater wäre es egal ob ich ihm vergewaltigt hätte oder nicht, das was ihm wirklich beschäftigen würde wäre das sein Sohn sex mit einen Mann hatte.
Doch ehe ich meine überlegenheit mit einen offiziellen grinsen verkünden wollte sah ich das Moé sein Gesicht etwas verlegen wurde.
“Was?!”, stoß es mir erschrocken vor, schlichtweg unmöglich zu begreifen das ER emotionen jenseits von Hass und noch mehr Hass und etwas Verachtung in sich bergen konnte.
Und da geschah es.
Seine Lippen trafen meine, meine Augen weiteten sich als noch seine Hände zusätzlich ihren Weg unter mein Blaukariertes Hemd fanden. Der Blick nach den Kuss war seltsam, als hätte er etwas getan das einen Seelenstriptease gleicht.
“Du bist immer korrekt, lässt niemand deine Schwächen anmerken, Leute wie dich hasse ich von ganzen Herzen.”, hauchte er, sein blick jenseits von allem was ich als ‘Hass’ definieren würde.
Als ich nackt auf seinen Matrazen noch saß, und er nur noch sein Shirt anhatte zögerte er, entschied sich dann doch sein Hemd anzubehalten und drückte mich soweit zurück das ich mit den Rücken an die kalte Wand kam, so das Gänsehaut meinen Körper durchfuhr.
Gerade als ich mir wieder bewusst wurde das ICH eigentlich die Oberhand hatte und ihn zurückstoßen wollte begann Moé mich wieder kurz zu küssen, sehr kurz.
Man merkte er hatte kaum erfahrungen im küssen, umso mehr in das was seine Hände gerade taten…
Seine Lippen streiften meinen Hals herunter immer tiefer während seine Hände meinen Körper hochfuhren.
“Wie ich dich hasse…”, hauchte Moé noch ein letztes mal bevor ich erwiderte: “Das beruht auf Gegenseitigkeit.”
Draussen war es schon dunkel als Moé das 5. Kondom wegräumte und endlich zufrieden schien.
Sexsüchtig. Dieser Bastard war EINDEUTIG Sexsüchtig.
Schwer atmend lag ich noch auf der Matraze als ich beobachtete wie Moé seinen digitalen Wecker nahm: “Du hast 5 Minuten und 30 Sekunden um dich anzuziehen und zu verschwinden.”
Und da rannte sie auch, die Zeit, provizierend rückwärts und mit seinen Licht auf die Wand gestrahlt.
Mein Blick undefinierbar, rappelte mich hoch zog mich an versuchte halbwegs die Krawatte zu richten bevor ich aus den Zimmer stürmte und dann so elegant es ging nach einer Vergewaltigung die Treppen runter zum Ausgang, glücklich nicht den Dekan zu sehen der wahrscheinlich verwundert wäre was der Professor um 23.00 PM noch hier will.